Datenschutz

 

Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher

http://msbs1999.de/index.php/impressum

Arten der verarbeiteten Daten:

- Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).
- Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).
- Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).
- Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
- Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).

Zweck der Verarbeitung

- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
- Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
- Sicherheitsmaßnahmen.
- Reichweitenmessung/Marketing

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.
„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.
Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir bitten Sie sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald die Änderungen der von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie, sobald durch die Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z.B. Einwilligung) oder eine sonstige individuelle Benachrichtigung erforderlich wird.

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).
Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

Übermittlungen in Drittländer

Es erfolgt durch den MSBS keine Datenübermittlung in ein Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR))

Rechte der betroffenen Personen

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.
Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.
Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.
Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.
Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen.

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung

Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Staus gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).
Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.
Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.
Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.
Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, Für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).
Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Hosting

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.
Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Erbringung unserer satzungs- und geschäftsgemäßen Leistungen

Wir verarbeiten die Daten unserer Mitglieder, Unterstützer, Interessenten, Kunden oder sonstiger Personen entsprechend Art. 6 Abs. 1 lit. b. DSGVO, sofern wir ihnen gegenüber vertragliche Leistungen anbieten oder im Rahmen bestehender geschäftlicher Beziehung, z.B. gegenüber Mitgliedern, tätig werden oder selbst Empfänger von Leistungen und Zuwendungen sind. Im Übrigen verarbeiten wir die Daten betroffener Personen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, z.B. wenn es sich um administrative Aufgaben oder Öffentlichkeitsarbeit handelt.
Die hierbei verarbeiteten Daten, die Art, der Umfang und der Zweck und die Erforderlichkeit ihrer Verarbeitung bestimmen sich nach dem zugrundeliegenden Vertragsverhältnis. Dazu gehören grundsätzlich Bestands- und Stammdaten der Personen (z.B., Name, Adresse, etc.), als auch die Kontaktdaten (z.B., E-Mailadresse, Telefon, etc.), die Vertragsdaten (z.B., in Anspruch genommene Leistungen, mitgeteilte Inhalte und Informationen, Namen von Kontaktpersonen) und sofern wir zahlungspflichtige Leistungen oder Produkte anbieten, Zahlungsdaten (z.B., Bankverbindung, Zahlungshistorie, etc.).
Wir löschen Daten, die zur Erbringung unserer satzungs- und geschäftsmäßigen Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dies bestimmt sich entsprechend der jeweiligen Aufgaben und vertraglichen Beziehungen. Im Fall geschäftlicher Verarbeitung bewahren wir die Daten so lange auf, wie sie zur Geschäftsabwicklung, als auch im Hinblick auf etwaige Gewährleistungs- oder Haftungspflichten relevant sein können. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft; im Übrigen gelten die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.

Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

Vereinsmeister 2017

Zur Weihnachtsfeier, als Abschluss des Sportjahres 2017 wurden unsere Vereinsmeister geehrt.

Hier im Überblick:

Vereinsmeister KK-Sportpistole - Olaf Riedel

Vereinsmeister GK-Sportpistole - Reinhard Greger

Vereinsmeister KK-Gebrauchspistole - Reinhard Greger

Vereinsmeister GK-Gebrauchspistole - Andreas Pick

Vereinsmeister Freie Pistole - Ellen Greger

Vereinsmeister Ordonnanzgewehr Damen - Kathrin Lanfermann

Vereinsmeister Ordonnanzgewehr 100m - Andreas Ecke

Vereinsmeister KK-Gewehr 50m - Kathrin Lanfermann

Allen Vereinsmeistern und Vereinsmeisterinnen unsere Glückwünsche zur erbrachten Leistung.

Ligatermine des Kreisverbandes

Datum Schießstand Katzenwinkel Schießstand Eduardschacht Schießstand Romonta
       
22.04.2018 Eisleben - Augsdorf   Röblingen - Mansfeld
       
06.05.2018 Benndorf - Mansfeld Hergisdorf - Röblingen  
       
13.05.2018 Mansfeld - Augsdorf   Röblingen - Eisleben
13.05.2018 Benndorf - Hergisdorf    
       
27.05.2018     Röblingen - Augsdorf
       
03.06.2018 Benndorf - Eisleben Hergisdorf - Augsdorf  
       
10.06.2018 Benndorf - Augsdorf Hergisdorf - Mansfeld  
       
17.06.2018 Eisleben - Mansfeld   Röblingen Benndorf
       
24.06.2018 Eisleben - Hergisdorf    

 

Standaufsicht

Der Gesetzgeber spricht in § 27 WaffG von den Anforderungen an das Aufsichtspersonal, in § 10 AWaffV verwendet er den Begriff „verantwortliche Aufsichtsperson“, deren Qualifizierung durch den anerkannten Schießsportverband erfolgen kann.

Kurz genannt – Standaufsicht –

Diese verantwortliche Aufsichtsperson ist nicht zu verwechseln mit „zur Kinder- und Jugendarbeit für das Schießen geeignete Aufsichtsperson“.

 

Unser Verein hat für den Mansfelder Schützenbund e.V. einen beauftragten Ausbilder/Prüfer auch für die Ausbildung zur „verantwortliche Aufsichtsperson“ in ihren Reihen.

 

Wer kann Standaufsicht werden?

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben (§ 10 AWaffV)
  • Entsprechende Zuverlässigkeit besitzen (§ 5 WaffG)
  • die erforderliche Sachkunde besitzen (§ 7 WaffG)
  • Persönlich geeignet sein (§ 6 WaffG)
  • Schießfertigkeit besitzen und Kenntnis über Schieß- und Sportordnungen haben
  • über ein entsprechendes Durchsetzungsvermögen verfügen, sowohl gegenüber Vereinskammeraden, als auch gegenüber anderen schießberechtigten Personen
  • sofern es die Obhut über das Schießen durch Kinder und Jugendliche betrifft, die Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit besitzen (Jugendbasislizenz/Juleica)

 

Grundlegend:

Die Aufsicht trägt die Verantwortung!

Die verantwortlichen Aufsichtspersonen haben:

  • das Schießen in der Schießstätte ständig zu beaufsichtigen
  • insbesondere dafür zu sorgen, dass die in der Schießstätte Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen
  • dass die Bestimmungen des § 27 Abs. 3 des Waffengesetzes (Festlegungen zu Altersbeschränkungen) eingehalten werden.
  • Sie haben, wenn dies zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren erforderlich ist, das Schießen oder den Aufenthalt in der Schießstätte zu untersagen.

 

Die Benutzer der Schießstätten haben die Anordnungen

der verantwortlichen Aufsichtspersonen zu befolgen.

Hier gibt es keine Ausnahmen oder Diskussionen, für niemanden !

 

Nachfolgend ein Auszug aus den Pflichten:

Die Aufsicht hat die behördlichen Auflagen und die sicherheits- technischen Vorgaben für den betreffenden Schießstand zu kennen

Durchsetzung aller erforderlichen Maßnahmen, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf des Schießens zu gewährleisten

Gewissenhafte und ordnungsgemäße Nachweisführung in   der Schießkladde und den persönlichen Schießnachweisen

 Durchsetzung der Verhaltensregeln auf dem Schießstand

Einhaltung der waffenrechtlichen Regelungen für den    betreffenden Schießstand (max. E⁰, zugelassene Waffen und Munition)

Einhaltung der zugelassenen Schießübungen

Einhaltung der Altersgrenzen

Verhindern, dass sich Personen, die offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen, am Schießen beteiligen

 

Durchsetzung der Verhaltensregeln auf dem Schießstand

Die verantwortlichen Aufsichtspersonen haben, wenn dies zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren notwendig ist, das Schießen oder den Aufenthalt in der Schießstätte zu untersagen.

Wenn eine Aufsicht eine solche Anordnung -vorsätzlich- unterlässt, handelt sie ordnungswidrig.

 

Einhaltung der waffenrechtlichen Regelungen für den betreffenden Schießstand

Aufgaben der Aufsicht

Die Aufsicht hat u. a. folgende Aufgaben:

  • die Einhaltung der Regeln überwachen;
  • die Startberechtigung der Schützen anhand der Startliste und des Wettkampfpasses und des Lichtbildausweises
  • kontrollieren;
  • sicherstellen, dass nur geprüfte und zugelassene Sportgeräte einschließlich Kleidung und Zubehör verwendet werden;
  • die Anschläge überprüfen;
  • die Kommandos geben;
    • Magazin füllen (load magazine)
    • Waffe teilladen (insert magazine)
    • Fertig laden (load and make ready)
    • Feuer frei (Fire)
    • Feuer einstellen (stop shooting)
    • Waffe entladen (unload and show clear)
    • Sicherheit (weapons safe)
    • Trefferaufname (scoring)
    • Schießen Ende (shooting session closed)
  • dafür sorgen, dass Lärm, der die Wettkampfteilnehmer stören kann, nach Möglichkeit vermieden wird.
  • Die Aufsichtspersonen müssen das Ihnen erteilte Nachweisdokument mitführen.

 

Diese Ausführungen bedürfen nicht der Vollständigkeit und stellen nur einen kleinen Einblick in die „Welt der Standaufsicht“ dar.

Sachkunde

Auszug - Waffengesetz § 7 Sachkunde

  • Den Nachweis der Sachkunde hat erbracht, wer eine Prüfung vor der dafür bestimmten Stelle bestanden hat oder seine Sachkunde durch eine Tätigkeit oder Ausbildung nachweist.

Die Durchführung von Lehrgängen zum Erwerb der Sachkunde und der erforderlichen Prüfungen überträgt der Deutsche SchützenBund e.V. seinen Mitgliedern für ihren Bereich. Sie führen Ausbildung und Prüfung eigenverantwortlich unter Beachtung dieser Richtlinien durch. Die von ihnen erteilten Bescheinigungen gelten für den gesamten Bereich des DSB.

 

Unser Verein hat für den Mansfelder Schützenbund e.V. einen beauftragten Ausbilder/Prüfer in ihren Reihen.

 

Die Durchführung von Sachkundelehrgängen erfolgen auf Grundlage der Richtlinien des Deutschen Schützenbundes e.V. und beinhalten folgende Themen:

 

  • Waffenrechtliche Grundlagen (WaffG, AWaffV)
    • Begriff der Waffen
    • Umgang mit Waffen und Munition
    • Waffenrechtliche Erlaubnisse
    • Voraussetzungen der Erteilung einer WBK
    • Transport von Waffen / Führen von Waffen
    • Munition
    • Schießen Kinder und Jugendliche
    • Aufbewahrung
    • Rechtliche Bezüge zum Ausland
    • Anzeige-, Ausweis-, Auskunfts- und Vorzeigepflichten
    • Rücknahme und Widerruf
    • Sonstige waffenrechtliche Regelungen
    • Straf- und Bußgeldvorschriften
  • Beschussrechtliche Grundlagen
    • Waffenbeschuss
    • Munitionsprüfung
  • Notwehr und Notstand
  • Waffentechnische Grundlagen
  • Handhabung von Schusswaffen
  • Grundzüge der Sportordnung
  • Praktische Ausbildung

Der Sachkundelehrgang schließt mit einer Prüfung ab, diese beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Im theoretischen Teil werden die erworbenen Kenntnisse durch Verwendung des Fragenkatalogs des DSB abgefragt. Die schriftliche Prüfung umfasst die Beantwortung von 100 multiple Choice Fragen (kennen die meisten aus der Fahrschulprüfung). Im Anschluss an die theoretische Prüfung findet der praktische Teil der Prüfung statt.

Die theoretische Prüfung gilt als bestanden, wenn der Bewerber mindestens 75% aller Fragen richtig beantwortet hat. 60 % bis 74 % der Fragen richtig beantwortet, folgt eine mündliche Prüfung.

Die praktische Prüfung ist nicht bestanden, wenn der Bewerber im Umgang mit der Waffe erhebliche Mängel erkennen lässt, gegen die Sicherheitsregeln verstößt oder keine ausreichenden Fertigkeiten im Schießen nachweisen kann.

 

nächster Lehrgang Sachkunde bitte anfragen

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Kauf/Verkauf

Meine Ausführungen stellen keine rechtliche Beratung dar, sie sollen nur helfen "nicht´s falsch zu machen".

 

Waffe zum Verkauf anbieten oder kaufen – in der heutigen Zeit des Internets kaum noch ein Problem, gibt es doch genügend Portale.

Aber beachte, nicht jedes Auktionsportal lässt dies zu bzw. ist für solches geeignet.

 

Es muss aber auf folgendes geachtet werden(§35(1) WaffG) 

Anzeigen:

Bei erlaubnispflichtigen Schusswaffen und erlaubnispflichtiger Munition:

"Abgabe nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis"

Bei nicht erlaubnispflichtigen Schusswaffen und nicht erlaubnispflichtiger Munition sowie sonstigen Waffen:

"Abgabe nur an Personen mit vollendetem 18. Lebensjahr"

Bei verbotenen Waffen:

"Abgabe nur an Inhaber einer Ausnahmegenehmigung"

 

beim Kauf von Privat

    Achtung: Daten nicht einfach aus der WBK des Verkäufers übernehmen, immer prüfen, ob die Angaben mit der erworbenen Waffe übereinstimmen (Kaliber, Nummer,…)

beim Verkauf an Privat

    Achtung: immer davon überzeugen, dass der Käufer berechtigt ist zum Erwerb genau dieser Waffe

    gültiger (nicht abgelaufener) Voreintrag in der grünen WBK

In beiden Fällen, auch den Inhaber der WBK mit dem Personalausweis/Pass und Person abgleichen !

 

Waffenversand

Wenn Waffen und Munition auf Reisen gehen, sollten Besitzer – wie immer beim Umgang mit Schusswaffen – besondere Sorgfalt walten lassen, um nicht selber ungewollt auf eine „Reise mit ungewissem Ausgang“ geschickt zu werden.

Gesetzeskonformer Waffenversand innerhalb Deutschlands ist nur möglich mit speziellen Transport- und Zustellprozessen, um die Vorgaben des Waffengesetzes zu erfüllen.

Nicht jeder „Transporteur“ erfüllt diese Bedingungen. Es ist darauf zu achten, dass dieser für Waffentransporte berechtigt ist.

 

Z.B. Zustellung „eigenhändig" lässt eine Ersatzzustellung an eine andere Person (dies kann u.U. der Nachbar sein) mit Vollmacht zu (Empfänger hat in diesem Fall keine Berechtigung nach dem WaffG), was nicht gesetzeskonform ist.

Werden Waffen an Empfänger außerhalb Deutschlands überlassen oder nach Deutschland verbracht, ist eine Verbringungserlaubniss nötig. Hier sollte mann sich schon im Vorfeld mit seiner zuständigen Behörde abstimmen, was alles nötig ist.

Das Überlassen einer Waffe muss der zuständigen Waffenrechtsbehörde binnen zwei Wochen gemeldet und die Waffe aus der WBK des Überlassenden ausgetragen werden.

Dabei ist der Verkäufer auch verpflichtet, der Behörde Angaben zu Personalien und Erwerbsberechtigung des Käufers zu machen.

 

In jedem Fall ist es daher ratsam, beim Überlassen, egal ob durch Verkauf oder auf andere Weise, ein schriftliches Übereinkommen zu schließen, aus dem

  • die Personalien der Beteiligten, 
  • die genaue Bezeichnung der Waffe (Hersteller, Typ, Waffennummer) 
  • und die Legitimation des Erwerbers (z. B. WBK - Nr. und ausstellende Behörde) hervorgehen.

 

Waffen dürfen nur in „nicht geladenem Zustand“ verschickt werden, ebenfalls sind sämtliche Magazine zu leeren.

Der Versender ist für eine ordnungsgemäße, neutrale und manipulationssichere Verpackung verantwortlich.

Die Verpackung muss so beschaffen sein, dass ein unbeabsichtigtes Öffnen unterbunden wird.

Die Verpackung muss mit einem Etikett oder Ähnlichem versehen sein, durch das ein Öffnen erkennbar wird.

Die Verpackung darf von außen keinerlei Rückschlüsse auf den Inhalt zulassen.

Sendungen mit Vermerken wie „Achtung Waffe“ usw. dürfen nicht verschickt und auch befördert werden.

Versender-und Empfängeradressen dürfen ebenfalls keine Rückschlüsse auf den Inhalt zulassen.

Der Versender alleine ist für die Prüfung der Waffenbesitzberechtigung des Empfängers verantwortlich.

Der Versand an Privatpersonen erfordert unbedingt die Option „mit ID-Check“. Bei der Lieferung muss sich dann der Empfänger mittels geeigneter Ausweisdokumente legitimieren.

Es darf keine Zustellung an andere alternative Personen, auch nicht wenn diese eine Vollmacht des ursprünglichen Empfängers vorlegen erfolgen.